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Kriterien


Der Kriterienkatalog

Die der Auszeichnung zu Grunde liegenden Anforderungen wurden gemeinsam von Vertretern der Wirtschaft und des Bildungsbereichs beraten und zusammengestellt. Sie spiegeln Zielstellungen der Berufs- und Studienorientierung im Land Brandenburg wieder.

Eine 2014 veröffentlichte Studie belegt: Der in Brandenburg verwendete Katalog ist geprägt durch große Vielfalt, sehr ausgewogen und beinhaltet alle inhaltlichen Kriterien, die für eine Qualitätsentwicklung notwendig sind.

Im Auftrag der Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT führte die Universität Paderborn eine Studie zur Vergleichbarkeit und Qualitätssicherung der Vergabe der Siegel an Schulen in verschiedenen Bundesländern durch. Untersucht wurden dabei Umfang und Inhalte von 27 Fragenkatalogen, die die Schulen im Laufe der jeweiligen Verfahren beantworten müssen.


Die Anforderungen

 

Die Kriterien des Fragebogens sind nach 3 Themenbereichen gegliedert, innerhalb derer Ihre Aktivitäten zur Berufs- und Studienorientierung erfasst werden. Die Themenbereiche stellen eine strukturelle Gliederung dar, die sich daran ausrichtet, auf welchen Akteur (Schule, Jugendlicher, Kooperationspartner/Netzwerk) sich die Aktivitäten im Berufs- und Studienorientierungsprozess schwerpunktmäßig beziehen.

Diese Themenfelder umfassen jeweils mehrere Fragen, ebenfalls nach Schwerpunktsetzungen gegliedert:

1 Begleitung und Förderung der Jugendlichen im Prozess der Berufs- und Studienorientierung

  • Information und Wissen zur Berufs- und Studienorientierung fördern
  • Reflexions- und Orientierungsangebote anleiten
  • Individuelle Prozessbegleitung ermöglichen
  • Praktische Erfahrungsräume schaffen
  • Übergreifende Kompetenzen fördern

2 Berufs- und Studienorientierung im schulischen Gesamtkonzept

  • Rahmenbedingungen und Konzeption der Berufs- und Studienorientierung
  • Integration in den Unterricht
  • Akteure in der Schule
  • Qualitätssicherung und - entwicklung

3 Schule im Netzwerk - Zusammenarbeit mit (außer)-schulischen Partnern

  • Kooperationen mit außerschulischen Partnern
  • Elternarbeit und Einbindung ehemaliger Schüler
  • Öffentlichkeitsarbeit

Die Jury aus Mitgliedern und Partnern des Netzwerk Zukunft bewertet ihre Angaben mit Punkten. Dabei wird eine Skala von 0 bis 3 berücksichtigt (von 0 = nicht überzeugend bis 3 = sehr gut). Entsprechend der Bedeutung der Kriterien in der Studien- und Berufsorientierung werden die zu erreichenden Punkte gewichtet, d.h. mit einem Faktor von 1 bis 3 multipliziert. Die Multiplikation der erreichten Punkte mit dem Wichtungsfaktor ergibt Ihre Punkte für das entsprechende Kriterium. In der Summe können Sie maximal 189 Punkte erreichen. Bei Erreichen von mindestens 80 % der Punkte gelangen Sie in die nächste Runde des Auszeichnungsverfahrens (Audit).

 

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