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Die wichtigsten Informationen zur Umsetzung des Praxislernes

Organisation des Praxislernens

Die Organisation des Praxislernens liegt in der Verantwortung der Schule. Sie stimmt mit dem Unternehmen die Umsetzung und Dauer des Praxiseinsatzes ab.

Die Kontaktaufnahme zu Betrieben erfolgt in der Regel durch Lehrkräfte, Schüler und Schülerinnen oder auch Unterstützer*innen der Schule.

Auch direkte Anfragen von Betrieben sind willkommen.
 

DIE SCHULE…

  • bereitet die Schülerinnen und Schüler vor, zum Beispiel durch eine Einführungswoche in der Schule, Bewerbungstrainings oder Betriebserkundungen. 
  • erstellt und bewertet die Praxislernaufgaben 
  • wertet die Erfahrungen mit den Schülerinnen und Schülern aus. 
  • stellt Ihnen einen Ansprechpartner zu allen Fragen des Praxiseinsatzes zur Verfügung.

 

Durchführung des Praxislernens

Das Praxislernen kann in der siebten bis zehnten Jahrgangsstufe stattfinden. Viele Schulen beginnen damit in der neunten Jahrgangsstufe. Sehr verbreitet ist die Durchführung in Form eines wöchentlichen Praxislerntages. Möglich ist aber auch ein anderer zeitlicher Rhythmus oder die Organisation in Blockwochen.

Praxislernaufgaben

 

Die Schule bereitet die Jugendlichen auf den Praxislerneinsatz vor, zum Beispiel durch Methoden- oder Bewerbungstrainings. Zu ihrem Praxiseinsatz erhalten die Schülerinnen und Schüler Lernaufgaben, die benotet werden. Die Aufgaben werden im Unterricht vorbereitet und ausgewertet. Die Bearbeitung kann sehr vielfältig sein: vom Anfertigen von Tätigkeitsberichten mit Bildmaterial über Vorträge bis hin zur Erstellung von Plakaten oder Power-Point-Präsentationen. Oft findet auch eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse des Praxislernens durch die Jugendlichen statt.

 

Jede Schule hat dafür ihr individuelles Konzept. Bei Interesse können Sie sich auch an der Erstellung der Praxislernaufgaben beteiligen.

 

Beispiele für Praxislernaufgaben

 

Vorstellung des Betriebes

Geschichte, Produkte, Tätigkeiten, Berufsbilder, Anforderungen an den Beruf

wöchentliche Tätigkeitsberichte
Erlebnisse, ausgeführte Tätigkeiten, verwendete Arbeitsmittel, Selbsteinschätzungen

Aufgaben aus verschiedenen Unterrichtsfächern, zum Beispiel

  • Friseur – Fach Chemie: Beschreibung der chemischen Prozesse, die bei einer Dauerwelle stattfinden
  • Supermarkt – Fach Geographie: Recherche über die geographische Herkunft von Lebensmitteln
  • KfZ-Werkstatt – Fach Mathematik: Berechnungen zu Benzinverbrauch und Laufleistungen von Autoreifen
  • Fachhandel – Fach Kunst: Erstellung eines Logos für das Unternehmen
  • Kita – Fach Biologie: Recherche zu verbreiteten Kinderkrankheiten und Behandlungsformen



Die rechtlichen Grundlagen

Das Praxislernen ist nach einer längeren Phase des Erprobens seit 2016 Bestandteil der Landesstrategie zur Berufs- und Studienorientierung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. Durchgeführt werden kann das Konzept in der siebten bis zehnten Jahrgangsstufe an Ober- und Gesamtschulen sowie an Schulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Lernen.

Die zentralen Anforderungen und rechtlichen Grundlagen sind in den Verwaltungsvorschriften zur BStO (VV BStO) vom 8. November 2016 aufgeführt.


 

 


Die Koordinierungsstelle Praxislernen läuft im Rahmen der "Initiative Bildungsketten" und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

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