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Praxislernen im Land Brandenburg

Praxislernen - Weiterentwicklung eines bewährten Modells

 

Das Praxislernen als innovative Unterrichtsform wurde in Brandenburg in verschiedenen Modellprojekten ab 1999 erprobt.

Zunächst eingeführt an 9 ausgewählten Brandenburger Schulen, wurde es mit zunehmender Resonanz ausgeweitet. Auch Handwerks- und Industriebetriebe, der Dienstleistungsbereich und soziale Einrichtungen waren zunehmend an einer Annäherung des schulischen Unterrichts an die betriebliche Praxis interessiert.

 

Durchgeführte Modellprojekte zum Praxislernen in Brandenburg

 

  • „Flexibilisierung der Übergangsphase und Berufswahlpass“ 1999-2002
  • „Flexibilisierungsbausteine und Berufswahlpass“ 2003-2005
  • „Praxislernen - Bildungs- und Berufsbiographien“ 2004-2007
  • „Lernort Praxis“ 2004-2007

 

In den 2000er Jahren ging aus den Modellprojekten der „Projektverbund Praxislernen“ hervor.

Der Verbund arbeitete sehr erfolgreich und erreichte insgesamt über 50 Ober-, Gesamt- und Förderschule.

Archiv des Projektverbundes Praxislernen: http://archiv.praxislernen.de

Im Verlaufe der Erprobung wurden Qualitätsmerkmale für eine klarere Konturierung des Praxislernkonzeptes entwickelt.

Die Handreichung Praxislernen führte die essentiellen didaktisch-methodischen Grundlagen und Erfahrungen aus dem Projektverbund zusammen.

Von 2007 bis 2015 war das Konzept Bestandteil der „Initiative Oberschule“ (IOS). Seit 2015 er-folgt die Förderung über die „Initiative Sekundarstufe I“ (INISEK I).

Mittlerweile ist das Praxislernen ein wichtiger Bestandteil der Landesstrategie zur Berufs- und Studienorientierung (LS BStO).

 

 

 



Die Koordinierungsstelle Praxislernen läuft im Rahmen der "Initiative Bildungsketten" und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

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